Knie

Springerknie

Das Springerknie (auch Jumpers knee genannt) betrifft häufig Sportler die während ihres Sports viel Springen. Durch eine Überbelastung der Kniescheibensehne kommt es zu Belastungsschmerzen an der Vorderseite vom Knie. Sportarten, die hierfür typisch sind, sind Volleyball, Basketball und Skifahren. 
Durch die Überbelastung kommt es zu kleinen degenerativen Schäden an der Sehne, welche zu Beginn unbemerkt bleiben können. Doch je länger die Überbelastung anhält, desto schlimmer werden die Knieschmerzen, sodass diese auch auf Dauer im alltäglichen Leben auftreten können. Es ist wichtig die Signale des Knies ernst zu nehmen und die Belastung auf das Knie zu minimieren, sodass die Beschwerden vom Springerknie nicht chronisch werden.

Iliotibial band syndrome (ITBS) / Läuferknie

Das Läuferknie (auch Iliotibiales Band-Syndrom genannt) ist die am zweithäufigsten auftretende Knieverletzung. Sie entsteht durch eine Entzündung an der Aussenseite des Knies auf Grund der Reibung zwischen dem Iliotibialband und dem äusseren Epokondylus vom Knie. Die Schmerzen treten an der Aussenseite des Knies auf und sind am stärksten bei einer Beugung von 30° zu spüren. Die Schmerzen können jedoch auch an der Aussenseite der Hüfte auftreten, da es dort auch zu Reibung vom Iliotibialband kommen kann. Das Läuferknie ist am häufigsten mit Langstreckenlauf, Radfahren und Gewichtheben verbunden. 

Morbus Osgood-Schlatter

Morbus Osgood-Schlatter beschreibt die Reizung vom Ansatz der Patellasehne (Kniescheibensehne). Sie ist gekennzeichnet durch eine schmerzhafte Beule direkt unterhalt vom Knie. Häufig sind Kinder mit Wachstumsschüben betroffen. Da die Beschwerden oftmals bei Aktivitäten auftreten, sind Kinder, die Sport treiben, regelmässig laufen und springen, am stärksten gefährdet. Der Zustand verschwindet normalerweise von selbst, sobald das Wachstum des Kindes beendet ist.

Überstreckung der Knie

Eine (auch Genua Recurvatum genannt) ist eine Deformität des Kniegelenkes, wobei sich die Knie nach hinten beugen bzw. überstrecken. Hierdurch tritt eine übermässige Streckung des Tibiofemoralen Gelenkes auf. Oftmals ist die Ursache dieser Deformität eine Schlaffheit der Bänder.

O-Beine

O-Beine (oder auch Genua Varum) treten auf, wenn die Knie bei durchgestreckten Beinen sich nach außen neigen und sich die Füsse und Knöchel berühren. Häufig tritt dies bei Säuglingen und Kleinkindern auf. Zudem tritt diese Fehlstellung vermehrt bei Fussballspielern auf. Die Deformität tritt relativ häufig auf und die Symptome können stark variieren.

X-Beine

 
X-Beine (auch Genua Valgum genannt) sind ein Zustand, bei dem sich die durchgestreckten Knie nach innen neigen und in manchen Fällen auch berühren. Für betroffene Menschen ist es dann auch im Stand nicht möglich, dass sich die Füsse berühren und zeitgleich die Beine vollständig durchgestreckt sind. Hierdurch kann in einigen Fällen eine Instabilität auftreten. Häufige Beschwerden sind in diese Falle eine Müdigkeit der Waden-, Oberschenkel- oder Rückenmuskulatur beim langen Gehen oder Stehen. Auf lange Sicht kann die Fehlstellung der Knie aufgrund des Kniewinkels zu einer Arthrose führen. 

12